Wer hier falsch liegt, öffnet Fremden die Tür. Deshalb lohnt es sich, die drei Bausteine zu kennen.
📦 Ein Principal ist die Identität, die handelt. Das kann ein IAM-Benutzer sein, eine dauerhafte Anmeldung für eine Person, oder eine IAM-Rolle. Den Root-Benutzer, das Hauptkonto der Verwaltung, nur für Ausnahmen nutzen: AWS empfiehlt, ihn nicht für tägliche Aufgaben zu verwenden, MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) zu aktivieren und keine Zugangsschlüssel für ihn anzulegen.
🔑 Eine Richtlinie (Policy) ist ein Dokument mit Rechten. Sie beschreibt erlaubte oder verbotene Aktionen auf benannten Ressourcen, etwa Lesen eines bestimmten S3-Buckets, eines Speicherbehälters im AWS-Dienst S3. Nach Least Privilege erlaubt sie nur die Aktionen, die eine Aufgabe braucht. Eine Policy mit Action "*" und Resource "*" widerspricht diesem Grundsatz.
📈 Die Zuordnung verknüpft Identität und Rechte. Wird eine Richtlinie an einen Benutzer angehängt, erhält er deren Rechte. Beim Auswerten mehrerer Richtlinien gilt: Fehlt eine Erlaubnis, wird der Zugriff verweigert. Eine ausdrückliche Deny-Anweisung schlägt jede Allow-Anweisung. Rollen vergeben temporäre Anmeldeinformationen über den Security Token Service (STS), der kurzbewehrte Schlüssel ausgibt, und wechseln deshalb den Inhaber; Anwendungen auf EC2, ECS oder Lambda erhalten Rechte so statt über fest hinterlegte Schlüssel. Langlebige Schlüssel von IAM-Benutzern regelmäßig rotieren oder durch Rollen oder das Identity Center, die zentrale Benutzer- und Rechteverwaltung in AWS, ersetzen.
Eine Rolle heißt nicht die Person selbst, sondern eine Identität, die man nur für die Dauer einer Aufgabe übernimmt.
📌 Principal · Richtlinie · Zuordnung
📚 Cloud von Grund auf · Tag 3 von 30
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