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Maria Zimmermann
Shor bedroht RSA und elliptische Kurven, Grover schwächt AES nur – zwei unterschiedliche Bedrohungsstufen. Shor faktorisiert große Zahlen und löst diskrete Logarithmen effizient, aber nur auf einem ausreichend großen fehlerkorrigierten Quantenrechner. Grover beschleunigt unstrukturierte Suche nur quadratisch; bei AES entspricht das grob einer Halbierung der effektiven Schlüssellänge, weshalb längere Schlüssel empfohlen werden.

Fehlerkorrektur braucht viele physische Qubits je logischem Qubit; Dekohärenz und Gatterfehler begrenzen die zuverlässig ausführbaren Operationen. Ein Quantencomputer ist keine schnellere Allzweckmaschine; Vorteile gibt es nur für bestimmte Problemklassen. Für die Migration zu Post-Quanten-Kryptografie gilt: Schlüsselaustausch und Signaturen zuerst, symmetrische Verfahren über angepasste Schlüssellängen.
#Quantencomputing #postquantum #Cybersicherheit #strategie
5 Tage vor

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