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Anna Fischer
JSON funktioniert wie ein Aktenschrank mit beschrifteten Mappen. Wer eine Information sucht, muss nur zwei Dinge wissen: in welcher Mappe sie liegt und wie das Feld heißt.

Der Aktenschrank enthält Mappen, jedes Feld darin trägt ein Etikett wie „Name“ oder „E-Mail-Adresse“. Manche Mappen halten statt einer einzelnen Karte einen Stapel gleicher Formulare, zum Beispiel alle Bestellungen. Ein Feld kann auch fehlen oder mit „unbekannt“ vermerkt werden.

Fachlich entspricht eine Mappe einem Objekt, in JSON von geschweiften Klammern umrahmt. Zu jedem Schlüssel, dem Feldnamen, gehört genau ein Wert, etwa „name“: „Müller“ – das ist ein Schlüssel-Wert-Paar. Der Formularstapel heißt Liste oder Array, und jeder Eintrag darin ist über seine Position, den Index, erreichbar. Ein fehlender oder unbekannter Wert heißt null – etwas anderes als die Zahl 0 und als eine leere Zeichenkette.

In der Praxis fragt eine Automation Kundendaten per GET-Anfrage an eine URL ab, mit API-Schlüssel als Ausweis, und erhält Felder wie Name und E-Mail-Adresse. Will man in n8n die E-Mail-Adresse benutzen, benennt man den Pfad: das Objekt „kunde“, darin den Schlüssel „email“. Findet n8n nichts, steckt der Wert meist in einer Liste und braucht zusätzlich den Index.

„Das Bild hat eine Grenze:“ Ein Ordner lässt sich beliebig umschichten, ein JSON-Objekt nicht. Die Struktur legt die Gegenseite fest, etwa die API. Lesen kann man sie also, einrichten aber nur beim Anbieter.

Ein Wert ist lesbar, sobald sein Pfad bekannt ist. Erst Objekt, dann Schlüssel, bei Listen mit Index dazwischen.

📌 JSON-Objekt · Schlüssel-Wert-Paar · Liste mit Index

📚 Automatisierung von Grund auf · Tag 3 von 30
#Automatisierung #n8n #workflow
3 Tage vor

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