Zapier ist ein Dienst, der Apps ohne Programmierung verbindet. Der Aufbau jedes Zaps – so heißt bei Zapier eine einzelne Automation – folgt immer demselben Muster.
Zuerst beobachtet der Trigger, also der lauschende Startpunkt eines Zaps, eine Quelle. Polling-Trigger fragen die Quelle in festen Intervallen ab, die vom Tarif abhängen; Instant-Trigger reagieren über Webhooks – das sind automatische Meldungen eines Systems – sofort. Der Trigger selbst führt nichts aus, er meldet nur.
Dann prüft Zapier, ob der Zap überhaupt weiterlaufen soll. Filter lassen die Ausführung nur zu, wenn eine Bedingung erfüllt ist. Paths ermöglichen Verzweigungen, bei denen je Bedingung unterschiedliche Aktionen laufen. Filter zählen nicht als Tasks.
Danach führen die Aktionen die eigentliche Arbeit aus. Eine Aktion legt, ändert, versendet oder löscht etwas in einem anderen System. Beispiel: Der Trigger meldet ein neues Formular, die erste Aktion legt daraus über das Mapping von Name und E-Mail einen Kontakt im CRM an, die zweite versendet eine Willkommens-Mail mit der Kontakt-ID.
Zuletzt wird gezählt: Jede erfolgreich ausgeführte Aktion ist ein Task, die Zähleinheit für Aufwand und Kosten. Der Beispiel-Zap verbraucht also zwei Tasks pro Lauf. Die Zap History zeigt vergangene Ausführungen und lässt fehlgeschlagene Läufe erneut abspielen.
Ein Task ist keine Ausführung eines Zaps, sondern eine ausgeführte Aktion. Wer viele Schritte in einen Zap packt, zahlt das mehrfach – manche Prozesse gehören deshalb gar nicht auf eine Automatisierungsplattform.
📌 Zap · Trigger und Aktion · Task als Zähleinheit
📚 Automatisierung von Grund auf · Tag 2 von 30
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