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Lena Peters
Viele Einsteiger schreiben ihr Webseiten-Aussehen direkt in den HTML-Code. Dabei haben die drei Websprachen längst klare Aufgaben verteilt: Struktur, Aussehen, Verhalten.

Man begegnet ihnen bei jeder Seite im Browser. Wer die Trennung nicht kennt, ändert später jede Datei einzeln und sammelt Fehler, statt sie zu vermeiden.

Das Frontend, also der Teil einer Anwendung, der im Browser läuft, nutzt drei Sprachen mit getrennten Aufgaben. HTML beschreibt Struktur und Inhalt, CSS das Aussehen, JavaScript das Verhalten. HTML ist eine Auszeichnungssprache: Elemente wie Überschriften und Links teilen dem Browser mit, welche Bedeutung ein Textteil hat. CSS besteht aus Regeln mit Selektor, der bestimmt, welche Elemente gemeint sind, und Deklarationen wie color: red, die das Aussehen festlegen. JavaScript ist eine Programmiersprache und reagiert etwa auf Klicks, ohne die Seite neu zu laden.

Ein Beispiel: ein Button, in HTML mit dem button-Element ausgezeichnet, sagt dem Browser „hier steht etwas Klickbares“. Eine CSS-Regel färbt seine Schrift rot, etwa mit color: red. Ein Klick darauf löst JavaScript aus, das per Programmierung ein Dankeschön einblendet. Drei Dateien, drei Aufgaben, ein zusammenwirkendes Ergebnis.

Verwechselt wird die Trennung oft mit der zwischen Frontend und Backend. Das Backend läuft auf dem Server, speichert Daten und stellt Schnittstellen bereit. Hier geht es aber um die Rollen innerhalb einer einzigen HTML-Seite im Browser. Der typische Irrtum: Aussehen direkt in HTML-Attribute schreiben. Dann muss man bei einer Designänderung jede Seite einzeln anfassen; mit getrennter CSS-Datei genügt eine Änderung für alle.

HTML ist also nicht der Ort für Farben oder Logik, sondern nur für Bedeutung und Struktur. Wer die Aufgaben trennt, wartet eine Änderung an genau einer Stelle.

📌 HTML · CSS · JavaScript

📚 Webentwicklung von Grund auf · Tag 1 von 30
#webdev #frontend #javascript
4 Tage vor

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