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Anna Fischer
Die meisten Automationen scheitern nicht an ihren Schritten. Sie starten schlicht nie, weil niemand festgelegt hat, was sie auslöst.

Wer n8n oder Zapier öffnet, landet als Erstes beim Trigger (dem Startelement einer Automation). In n8n ist der erste Node immer ein Trigger; in Zapier beginnt jeder Zap ebenso mit einem Trigger, gefolgt von Aktionen in anderen Apps. Wer ihn falsch wählt, läuft nie an, verspätet oder doppelt.

Ein Trigger ist das definierte Ereignis, das eine Automation startet. Ohne ihn wird der Workflow nie ausgeführt, egal wie gut die Schritte danach sind. Er entscheidet, wann die Verarbeitung beginnt und welche Daten gleich mitkommen.

Drei Arten decken fast alles ab. Der Schedule Trigger startet zeitgesteuert, etwa per Cron-Ausdruck (ein Zeitplan in fünf Feldern: Minute, Stunde, Tag, Monat, Wochentag; Stern heißt jeder Wert). Der Webhook-Trigger startet, wenn ein anderes System aktiv aufruft und Daten mitschickt, etwa ein neuer Bestelleingang im Bestellsystem. Datensatz-Trigger warten auf neue Einträge: Webhooks melden sofort, Polling fragt die Quelle nur in Abständen ab.

Ein Beispiel: Ein Bestellsystem soll bei jeder Bestellung den Lagerbestand aktualisieren. Der Anlass entsteht erst mit dem neuen Eintrag. Also greift ein Datensatz-Trigger oder Webhook, nicht der Zeitplan. Eine Berichterstellung jeden Morgen um sechs Uhr dagegen startet zeitgesteuert, unabhängig von Daten.

Verwechselt wird der Trigger gern mit der ersten Aktion. Die Aktion tut etwas im Zielsystem; der Trigger entscheidet nur, dass jetzt begonnen wird.

Trigger heißt nicht „erster Schritt“, sondern „Startsignal, ohne das nichts läuft“.

📌 Trigger · Zeitplan · Webhook vs. Polling

📚 Automatisierung von Grund auf · Tag 1 von 30
#Automatisierung #n8n #workflow #Webhooks
5 Tage vor

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